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Es geht los..Mit leichtem Gepäck und einer Hundebox fuhren wir Freitag nacht los nach Frankfurt. Wir kamen gut durch und waren rechtzeitig am Flughafen, um einzuchecken. Wir flogen hin mit dem Lufthansa-Partner Singapore-Airlines. Service gut, Essen grauenvoll (Reis mit Shrimps und fetten Schweinswürstchen.... noch Fragen?), Platzangebot wie in einer Sardinenbüchse. Flugdauer: Fast 8 Stunden. Ankunftszeit NY. 12.30 p.m. ( nachmittags ), Temperatur: 26 Grad C. Der Transport mittels Shuttle zur Autoverleihfirma war auch gut organisiert. Das reservierte Auto existierte zwar nicht, dafür natürlich ein viieel besseres, natürlich viieel teurer...Wir hatten keine Wahl, also rein in den Dodge.Manhattan war erstaunlich klein und gut begrünt, ich hatte das Gefühl, in einer Hamburger Nebenstraße zu fahren, nur die Wolkenkratzer störten diesen Eindruck. Die Strassen sind dort einspurig. Als wir endlich raus waren aus der Stadt, wurde ich zum Kartenlesen verdammt, Detlev fuhr. Die Landschaft im Staat New York ist wunderschön. Alles Waldgebiete mit ganz anderen Bäumen wie hier, jedoch alles sehr europäisch anmutend.
Da wir nur die Highways entlang fuhren, mussten wir unsere "Nahrung" aus den anliegenden "Restaurants" beziehen. Das hieß leider nur eins: Burger mit Pommes, Pommes mit Burger, Burger mit Pommes... Zur Auswahl hatten wir Mc Donalds, Burger King, Wendy's, etc. Ich war vorher schon kein Freund von Fast-Food, jetzt habe ich eine richtige Allergie dagegen entwickelt.Dieser Tag war der Längste in meinem bisherigen Leben: Vom Sonnenaufgang in Frankfurt bis Sonnenuntergang in Rochester waren 24,5 Stunden vergangen. Um 11.30.p.m. Ortszeit, also fast um Mitternacht, ergatterten wir, inzwischen mit zwei zusätzlichen gekauften Transportboxen, ein Motel. So hatten wir die erste Strecke bis Buffalo fast geschafft. Dadurch konnten wir uns den Luxus erlauben, am nächsten Tag die sagenhaften Niagara Falls zu besichtigen.
Ich kann jetzt verstehen, warum so viele Menschen dort ihre Flitterwochen verbringen. Die Fälle sind ein Naturschauspiel, die man eigentlich gesehen haben MUSS. Es würde diesen Bericht sprengen, und ich kann wohl auch gar nicht alles aufschreiben, was ich für Eindrücke und Erlebnisse gehabt habe.
Das Beste war eine Dusche am Fuß der Fälle in der Gischt von dem sog. "Horse-Shoe-Fall"; es gibt dort Boote, die direkt unter die Fälle fahren. Sie heissen alle "Maid of the Mist". Unter dem Boot wirkte das Wasser, als ob es kochte; über einem 100 Meter Wasser, das in nur 10 Meter Entfernung direkt vor einem in einem Nebel aus Dampf und Luft in den unteren See fällt.... Es war schlichtweg WAHNSINN !!!
Nach diesem Erlebnis war klar, wie unsere kleine Hündin heißen würde:
HEATHERLAND’s WHITE MAID OF THE MIST NIAGARA Wir hatten leider nur 4 Stunden für die Fälle, dann mussten wir zum vereinbarten Treffpunkt. Pam erwartete uns schon mit den 3 Welpen im Gepäck. Bilder sind ja eine Sache, aber wenn man seinem Hund dann gegenüber steht, und weiß, man hat den Richtigen ausgesucht, dann ist das ein tolles Gefühl. Zwischen Niagara und mir hat es sofort "gefunkt", alle Strapazen und Probleme waren wie weggewischt...
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